Der Wecker klingelt. 05:47 sagt mir mein Handy. Ich verfluche beide. Der Versuch wieder einzuschlafen wird scheitern, deshalb prügele ich diesen Gedanken sofort weg. Ich wasche mir das benommene Gesicht und putze mir anschließend die Zähne. Rasieren bleibt mir heute vorerst erspart. In der Küche muss ich feststellen, dass mein Wasserkocher den Geist aufgegeben hat. Ein vielversprechender Tag kommt mir entgegen. Zu meinem großen Glück liegt noch ein Päckchen Zigaretten auf'm Tisch. Leer. Die Pechsträhne ist also auch schon wach und amüsiert sich. Ich ziehe mich leicht an und laufe raus. Der Automat um die Ecke hat schon offen. Ich stecke die Karte rein und schmeiße das Kleingeld hinterher. Es tut sich etwas. Die Münzen werden verschluckt. Der Schacht bleibt leer. Ich fange an, meine gute Bekannte Pechsträhne nachzuahmen. Ich gebe nicht auf. Diesmal wird's ihm zu viel und er spuckt mir eine Schachtel aus. Zu Hause angekommen zünde ich mir eine an und überlege, ob ich doch nicht an eine religiöse Metapher anfangen zu glauben soll. (Guten) Morgen Welt!
Samstag, 29. Januar 2011
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